Tag 7…Hickman OP

Dienstag:
Heute war endlich die Hickman OP!

Wir mussten mit dem Taxi von der Kinderklinik zur Chirurgie fahren…Ab 19:30 Uhr des Vortages hat er nichts mehr essen und nur klare Flüssigkeiten zu sich nehmen dürfen…um 11:30 Uhr ist er vor Müdigkeit und Hunger eingeschlafen 😴!!!

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Um 14:00 Uhr ging es dann endlich los, Termin war eigentlich um 11:00Uhr…
Bis zur OP Schleuse durften wir mit und dann mussten wir ihn (vor Angst weinend) alleine lassen.
Um 15:30 Uhr kam er dann aufs Zimmer. Die OP verlief gut und wie geplant. Bis er wieder ganz wach und „fit war“ musste er noch mit Mike in der Chirurgie bleiben.

Sie wurden dann gegen 18:30 Uhr mit dem Rettungswagen zur Kinderklinik zurück gebracht…dann hat er erstmal glücklich und zufrieden etwas gegessen.

Tag 6…OP Besprechung

Montag:
Heute war die OP Besprechung für den Hickman Katheter.
Morgen um 11:00 Uhr geht es in der Chirurgie los.
…ab 19:30 Uhr nüchtern bleiben 🙄!

Heute ging es dann noch einmal in die Dusche,
weil er dann zwei Wochen erstmal nicht mehr duschen darf.

Tag 5…Infos

Sonntag:
In der Klinik haben wir viel Informationsmaterial über die Krankheit erhalten, vielleicht etwas realistischer und konkreter als manche „Schauder-Infos“…

Hier die ausführliche Broschüre über Leukämie bei Kindern.

Lou wird nach dem aktuellen Studienprotokoll behandelt.

Über den Hickman Katheter gibt es hier Informationen.

Tag 4…pieksfrei 😎

Samstag:
Wegen der guten Blutwerte gestern und, um vielleicht auch die Tankstelle zu schonen, 🤷‍♀️ wurde heute kein Blut abgenommen.

Der Hickman Katheter, der zentrale Venenkatheter kann wegen der Influenza noch nicht gelegt werden.

Es war glücklicherweise ein pieksfreier Tag 👍😊!

Inhalieren und die super vielen Medikamente macht er inzwischen fast im Schlaf 💤 😴💤😴..

Tag 1…Tankstellen-Desaster 😧!!!

Mittwoch:
Nach einer super Nacht, ohne extra Sauerstoff, fing der Morgen dann doch nicht so toll an!
Nachdem der erste Zugang (heißt hier Tankstelle) vom Einlieferungstag nicht mehr gut lief und die neue Tankstelle von Dienstag auch nach einem Tag verstopft war, wurden 5 qualvolle Versuche an den Armen gemacht.
Als fast keine intakte Vene an Händen und Armen mehr da war, wurde endlich bei Versuch 6 eine neue Tankstelle am Fußrücken eingerichtet.
Das war sehr schlimm und fast unerträglich, weil er schrecklich weinen und schreien musste.

So schnell waren die kleinen Mutmacher* noch nicht da und in diesen qualvollen Momenten hätte ich auch super gerne eine Kraftquelle bei mir gehabt, um das irgendwie durchzustehen.

Den restlichen Tag wurde er dann zum Glück in Ruhe gelassen und konnte sogar etwas aufstehen und im Zimmer herumlaufen.
Appetit hatte er auch schon etwas mehr und mit den Schwestern, Pflegern und Ärzten schäkerte und alberte er schon rum…zumindest mit denen, die beim Betreten des Zimmers auf die Frage, “du machst aber keinen Piekser?“, mit „JA!“ antworteten.

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